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eMEil Sonderausgabe dezentrale Sensor-Messtechnik

Liebe Leserinnen und Leser,

Sensoren sind wohl mit die wichtigsten Komponenten in modernen Mess- und Steuer-Systemen. Egal, ob es um Temperatur, Druck, Gewicht oder andere, nicht-elektrische Größen geht: Erst Sensoren ermöglichen eine weitere, elektronische Verarbeitung dieser Größen, z. B. auch mit dem PC. In diesem Newsletter erfahren Sie einiges über Signal-Anpassung und Möglichkeiten der dezentralen Vernetzung von Sensoren.

Mit freundlichen Grüßen aus Puchheim
Ihre
Martina Ammon
(Vertrieb)

Warum Signal-Anpassung...

Klassische Sensoren wie Thermoelemente, DMS oder RTDs liefern meistens sehr kleine, nicht-lineare Ausgangsspannungen. Diese kleinen Spannungen sind jedoch sehr störanfällig. Lange Messleitungen zwischen Sensor und verarbeitender Elektronik sollten also schon einmal prinzipiell vermieden werden. Auch sind die Eingänge vieler Standard-PC-Messkarten für solche kleinen Spannungsänderungen nicht unmittelbar geeignet. Daher werden zwischen Sensor und Messkarte meist Komponenten zur Signal-Anpassung und Linearisierung geschaltet. Bekannteste Vertreter sind wohl die 5B-Industrie-Module verschiedener Hersteller. Sie setzen zum Beispiel die Sensor-Ausgangsspannungen um in Standard-Spannungs-Bereiche wie 0…10 V.

Signal-Übertragung...

Bei den BusWorks-Modulen (Bild oben) wird die beschriebene Signal-Anpassung gleich kombiniert mit der Wandlung und vernetzten Übertragung: Die Signale werden nicht nur "standardisiert", sondern direkt im Modul analog-zu-digital gewandelt. Die so erhaltenen digitalen Daten können nun sehr viel störsicherer übertragen werden - per Ethernet, PROFIBUS oder MODbus. Damit können auch ganze dezentral vernetzte Systeme eingerichtet werden.

Langstrecken-Transmitter über Ethernet, Wireless, Glasfaser...

Viele BusWorks-Module sind mit der "i2o"-Funktion (Direct Input-to-Output) ausgestattet. Mit dieser Funktion können die Module als Langstrecken-Transmitter arbeiten. Verbinden Sie zwei Module wie in der Abbildung unten gezeigt: Der blaue Pfeil mit der Beschriftung i2o ist dabei entweder Ihr bereits vorhandenes Ethernet, ein extra dafür reserviertes, einzelnes Ethernet- Kupferkabel, ein Glasfaser-Kabel (erfordert zusätzliche Ethernet-zu-Glasfaser Switches) oder eine drahtlose Funk-Stecke (erfordert zwei Ethernet Funk-Modems).

Dabei werden die Sensor-Signale am Modul 1 umgewandelt, über Ethernet übertragen und am Modul 2 wieder "zurück-gewandelt". Mit den Modulen, die sowohl Ein- als auch Ausgänge haben, könne Sie sogar bi-direktional kommunizieren und so auf die überwachten Signale reagieren, indem Sie zum Beispiel mit Relais Ein-/Ausschalt-Vorgänge steuern.

Die Ethernet-Module haben eine "eingebaute" Web-Page, über die Sie mit wenigen Maus-Clicks ganz einfach alle Einstellungen vornehmen. Die „i2o“-Übertragung zwischen den Modulen erfolgt nach dem Konfigurieren vollkommen selbstständig - ohne PLC oder PC. Sie benötigen lediglich ein Paar aus der BusWorks 900EN Serie, und zwar immer ein bezüglich der Ein-/Ausgäng äquivalentes Modul-Paar in Kombination).

Viele Möglichkeiten zur Signal-Anpassung und Übertragung...

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