
Der PCI-Standard (Peripheral Component Interconnect) wurde 1991 als Nachfolger für den ISA-Bus eingeführt und findet sich heute noch in jedem handelsüblichen PC. Beispiele für PCI-Einsteck-Karten: Die Mess- und Steuer-Karten der ME-Serie.

Der CompactPCI-Standard basiert auf einer Erweiterung des PCI-Busses durch das PICMG-Konsortium (PCI Industrial Computer Manufacturers Group). Ziel der Erweiterung war es, den PCI-Bus "industrietauglich" zu machen:
CompactPCI-Chassis gibt es als 19"-Rack-Einschübe oder Desktop-Gehäuse. Es werden passive Backplanes verwendet, im Spezialfall mit Rear-I/O (d. h. I/O-Anschlüsse über Verbinder J2, keine Verbinder auf dem Frontblech). Die Bus-Verbinder J1 und J2 (J2 nur bei Rear-I/O) sind 110-polige 2 mm IEC 1076-4-101 Bellcore Stecker. Der CompactPCI-Bus hat eine Bus-Breite von 32 bit (optional 64 bit) bei 33 MHz und einen Durchsatz (Daten) von 132 MB/s bzw. Burst 265 MByte/s. Das CPU-Modul sitzt bei CompactPCI-Systemen im Slot ganz rechts.
Beispiele für PCI-Einsteck-Karten: Die Mess- und Steuer-Karten der ME-Serie.

PXI (PCI Extension for Instrumentation, www.pxisa.org) definiert folgende Synchronisations-Funktionen zusätzlich zu PCI/CompactPCI:
Diese zusätzlichen Signale, die PXI gegenüber CompactPCI bietet, liegen auf dem Verbinder J2. Da PXI ansonsten die gleiche Mechanik und den gleichen Formfaktor verwendet, wie CompactPCI, können CompactPCI Karten, die nur mit dem Bus-Verbinder J1 ausgestattet sind (also ohne Rear-I/O) im Allgemeinen in PXI-Systemen eingesetzt werden, wobei sie die zusätzlichen Trigger- und Synchronisations-Funktionen natürlich nicht nutzen können. Das CPU-Modul sitzt bei PXI-Systemen im Slot ganz links.
Das Bild zeigt eine Reihe möglicher Bauformen von CompactPCI und PXI (Standard 3 HE CompactPCI, PXI-1, PXI-H/Hybrid und PXIe/PXI-Express).

Bei der neue Bus-Topologie PCI-Express ist die Übertragung der Daten nicht mehr parallel sondern seriell und erreicht Geschwindigkeiten bis in den Gbit/s-Bereich je Richtung.
