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Messtechnik mit Touch-Bedienung

Die Zeit ist reif für "Touch"

Immer mehr Messgeräte auch im mittleren und unteren Preissegment sind inzwischen mit einem kapazitiven Multi-Touchscreen ausgestattet - besonders Oszilloskope und Spektrum-Analysatoren. Durch das allgegenwärtige Smartphone haben wir uns an die Touch-Bedienung gewöhnt und die Technologie ist ausgereift und preiswert geworden. Bei Oszilloskopen und Spektrum-Analysatoren liegt der Vorteil klar auf der Hand: Beispielsweise durch das Auswählen von Signal-Ausschnitten, das Verschieben von Markern mit den Fingern oder das Zoomen mit der Zwei-Finger-Geste ist jetzt eine bequeme Art der Bedienung möglich, die zuvor gar nicht oder nur sehr umständlich funktionierte.

Rigol Oszilloskop-Generation mit Touch-Screen

Bild 1: Die Rigol Oszilloskope der Serie DS/MSO7000 und 5000 mit Touch-Bedienung - ebenfalls mit Touch: Rigol Spektrum-Analysatoren RSA5000/3000

Der Nutzen einer Touch-Bedienung bei einem Multimeter, Signal-Generator oder einer Stromversorgung erschließt sich vielleicht nicht jedem so leicht. Man sollte aber bedenken, dass solche Geräte heute einen großen Funktionsumfang bieten, der zum Beispiel auch oft das Loggen von Messdaten umfasst. Bei der Darstellung und Analyse der geloggten Daten ist ein Zoom per Zwei-Finger-Geste genauso interessant, wie bei einem Oszilloskop. Zudem kann die Multifunktionalität bei solchen Geräten über eine Touch-Bedienung mit Menüs viel übersichtlicher gestaltet werden, als mit mehrfach belegten Tasten und Knöpfen.

erfi elneos five Front mit durchgehendem kapazitivem Multi-Touch und 3D-Wheel

Bild 2: Die erfi elneos five Geräte-Serie: Front mit durchgehendem, kapazitivem Multi-Touch und 3D-Wheel

Die elneos five Serie von erfi geht diesen Weg konsequent und durchdacht. Das beginnt schon mit der mechanischen Ausführung: Jeder kennt die Fingerabdrücke, die man auf seinem Smartphone hinterlässt. Bei erfi ist die Front aus mikrogeätztem, spezial-gehärtetem und entspiegeltem ESG-Glas mit Non-Sparkling-Effekt. Dies vermeidet störende Spiegelungen, sorgt für höchste Bildschärfe und vermeidet lästige Fingerabdrücke. So ist die Front kratzfest, verschleißfrei, bruchfest und super-robust für alle Fälle - egal, ob in der Werkstatt, im Labor, in der Ausbildung oder im industriellen Umfeld. Es wurde bei der elneos five Serie sogar komplett auf Tasten, Schalter und Drehknöpfe verzichtet. Keine mechanischen Teile also, die mit der Zeit verschleißen, auch mal abbrechen können und das Gerät einschränken. Denn bei der elneos five Serie sind alle Menüs und Bedienelemente per Software realisiert.

Neben der 1-Finger-„Wisch“-Geste zum Wechsel zwischen den Geräte-Typen eines Multifunktions-Instruments, dem Tippen für virtuelle Tasten/Eingaben und der der 2-Finger-Geste zum Zoomen unterstützen die elneos five Geräte eine weitere, für Stromversorgungen sehr wichtige Funktion. Mit der 3-Finger-Geste (drei Finger berühren die Front) wird die Safe-Guard-Funktion aktiviert – alle Ausgänge werden sofort abgeschaltet. Das erhöht die Sicherheit sowohl in der Ausbildung als auch im praktischen Einsatz. Mit der 5-Finger-Geste können die Geräte zudem für Dauerversuche verriegelt und so vor unbefugtem oder versehentlichem Eingriff geschützt werden. Auch der sonst übliche Endlos-Drehwählknopf ist bei den elneos five Geräten für intuitive kapazitive Touch-Bedienung ausgeführt und erfühlbar als „3D-Wheel“ in die Front eingeschliffen. Für die frontseitigen Anschlüsse hat erfi intelligente RGB-Ringbuchsenbeleuchtung integriert. Jede Buchse hat dazu eine ringförmige Beleuchtung, die je nach Funktion eine unterschiedliche Farbe annimmt, blinken, wenn zur Kontaktierung aufgefordert wird oder dauerhaft leuchtet, wenn zum Beispiel Strom fließt. So wird das Anschließen sicher, einfach und übersichtlich, auch wenn mehrere unterschiedliche Instrumenten-Typen in einem Geräte kombiniert sind.

Fazit: Die Zeit ist reif für Touch – nicht weil es „in“ ist, sondern weil es die Bedienung intuitiver und einfacher macht. Und weil es für weniger Verschleißteile am Gerät sorgt.