Signal-Generatoren


Signal-Generatoren (Signal-Quellen)...

...liefern definierte Signale für die Test- und Prüftechnik in der Qualitätssicherung, Entwicklung, Ausbildung/Lehre etc. Mit diesem Test-Signal wird ein Prüfling stimuliert. Der Ausgang bzw. die "Reaktion" des Prüflings auf das Test-Signal wird überwacht und gemessen. So kann das Verhalten des Prüflings untersucht werden. Dazu muss der Signal-Generator ein stabiles und "sauberes", möglichst störungsarmes Signal ausgeben. Um eine möglicht realistische Simulation der späteren Anwendungs-Realität zu schaffen, soll das Test-Signal des Generators zudem dem späteren "echten" Signal so nahe wie möglich kommen bzw. den relevanten Signal-Frequenzbereich abdecken. Neben einem reinen Sinus werden häufig weitere Signalformen für Test-Zwecke benötigt, wie zum Beispiel Rechteck, Sägezahn/Rampe bis hin zu Arbiträr-Signalen.

Handelsübliche Signal-Generatoren lassen sich abhängig vom Frequenzbereich und den erzeugten Signalen unterteilen:

HF-Quellen: Bei den meisten Geräten für den HF-Bereich ist das Test-Signal ein Sinus. Der Frequenzbereich dieser Geräte reicht hinauf von einigen GHz bis hin zu 67 GHz und mehr. Bei dieser Geräte-Kategorie spielen neben den gängigen Modulationen wie AM, FM, ØM oder Puls-Modulation auch Vektor-Modulationen wie PSK, QAM, FSK, ASK eine wichtige Rolle. Hinzu kommt das Wobbeln (Sweep) bei dem die Frequenz des Signals zwischen zwei definierbaren Werten zyklisch variiert.

NF-Signal-Generatoren: Sie arbeiten dagegen in Frequenzbereichen weit unter 1 GHz (zum Beispiel 120 MHz, 350 MHz, 500 MHz order auch weniger). Sie liefern je nach Modell verschiedene Signalformen, wobei die meisten Hersteller relativ frei zwischen drei Typen unterscheiden:
Standard-Signale/Funktionen ("Funktions-Generator") wie Sinus, Rechteck/Puls, Dreieck/Sägezahn/Rampe, Rauschen.
Feste Arbiträr-Signale ("Built-in arbitrary") wie Herzschlag, exponentieller Anstieg/Abfall, Gauss-Puls, Haversinus, Sinc etc.
Vom Anwender ladbare Arbiträr-Signale. Für diese Signale sind unter anderem der Speicher des Geräte (Signal-Länge), seine Sample-Rate und Auflösung wichtig. Zudem bieten viele Geräte eine Sequenzierung von Signal-Segmenten.
Auch bei den NF-Generatoren werden je nach Modell verschiedene Modulationen und Sweep-Betrieb unterstützt.